Über uns

Wir leben mit inzwischen vier Kurzhaarcollie-Damen im Großraum Stuttgart: die inzwischen 14,5 Jahre alte “Emily” (Jack Mack’s Fairground Flirt), ihre fünf Jahre jüngere Nichte “Maja” (Kalalassie’s as snug as a bug in a rug) und deren Enkelin “Biene” (Kalalassie`s Dear Bonnie Bee).  2016 durfte dann noch Aloha (Kalalassie’s in Alva Scotland) aus der Verpaarung mit einem englischen Rüden hierbleiben.

Im Herbst 2016: Biene, Aloha, Emily und Maja

Wir haben sehr viel Freude an unseren Hunden, vor allem auch an der Arbeit mit ihnen. Emily macht seit vielen Jahren hobbymäßig Flächensuche, Maja und Biene werden im Mantrailing ausgebildet und finden Longieren toll. Alle drei lieben das Lernen und wir lieben es, ihnen Dinge beizubringen. Emilys meistbewunderter Trick ist es beispielsweise, auf Fragen mit “ja” (ein zustimmender Wuffer) und “nein” (entschiedenes Kopfschütteln) zu antworten. Maja und Emily geben Besuchern elegant die Hinterpfote (Vorderpfote kann ja jeder….!).Viel zu lange musste ich auf meinen ersten eigenen Hund warten. Erst mit der eigenen Familie konnte ein wunderbarer kurzhaariger Collie-Mix-Rüde, Caspar, einziehen, der meine Kinder großzog. Bei der Suche nach einem bestens sozialisierten Welpen (das war bei meinem Caspar nämlich nicht der Fall gewesen), fand ich dann den Kurzhaarcollie. Denn weder auf kurzes Fell, noch auf lange Nasen wollte ich in Zukunft bei einem vierbeinigen Begleiter verzichten!!

2011 mit dem D-Wurf (und von rechts: Emily und Maja) in “unserem” Zauberwald

So zog 2002 Jack Mack’s Fairground Flirt „Emily“ bei uns ein und hat uns seither auf allen Wegen und bei allen Aktivitäten begleitet. 2007 bekam sie Gesellschaft von ihrer Nichte Kalalassie’s as snug as a bug in a rug “Maja” und 2011 durfte die “Biene” aus dem D-Wurf bleiben.

Kurzhaarcollies Emily und MajaEmily und Maja ausunserem A-Wurf, hier etwa 5 Wochen alt!

Ich meine, dass Hunde in der heutigen, leider oft recht hundefeindlichen Zeit, andere Voraussetzungen erfüllen müssen als früher. Um Vorurteile abzubauen, ist es mir wichtig, dass sie sich sicher und gut erzogen in der Stadt und ohne Leine auf Feld und Wiese und im Wald bewegen können. Ich habe Spaß daran, ihnen Kunststückchen beizubringen und sie damit vor allem Kindern näher zu bringen. Im Hundesport bin ich nicht ehrgeizig, aber vielseitig. Man kann auch sagen: Ernsthafte Arbeit machen wir nicht… wir machen alles konsequent zum Spaß – das aber ernsthaft… ;-)!

So lauteten also meine Anforderungen an einen Hund:
– gut verträglich mit anderen Hunden
– möglichst wenig (bzw gut beherrschbarer) Jagdtrieb
– eher wenig Schutztrieb
– für viele Hundesportarten geeignet
– gesundheitlich möglichst unproblematisch
– und nicht zu vergessen: kurzes Fell und lange Nase 🙂 !!!

Unsere beiden entsprechen dem in allen Punkten. Die Leinen hängen eher um meinen Hals, als an den Hunden. Sie „arbeiten“ mit großer Freude und lernen dabei sehr schnell.
Wir leben eher ländlich, aber die Hunde waren auch schon angenehme Begleiter in Großstädten wie Amsterdam und Stockholm.
Unser oberstes Zuchtziel ist es demnach, gesunde, wesensfeste und entsprechend positiv geprägte Welpen aus unseren Händen in die große weite Welt zu entlassen. Wir wünschen uns freundliche und mutige Hunde, die gerne arbeiten und sich ihren Familien leicht anpassen.

2016, mit Biene, Emily und Maja

Ich bin froh, dass meine Hunde bisher gesundheitlich sehr stabil waren. Verdauungsprobleme oder Allergien kennen wir glücklicherweise nicht. Auf der Suche nach potentiellen Deckrüden ist mir das ein wichtiges Kriterium.

Wir leben im Süden Stuttgarts in einem geräumigen Fachwerkhaus und haben für interessierte Besucher nach Anmeldung meist eine offene Tür.
Informationen zur Anfahrt finden sie hier!

Wenn immer möglich laufe ich mit Besuchern gerne unsere wunderschöne nahe Waldrunde…

Wir haben das Glück, einen herrlichen Waldweg in unmittelbarer Nähe zu haben, unsere Hausrunde, die wir fast täglich gehen. Es ist ein sog. “Waldschutzgebiet” mit einer tief eingeschnittenen Bachschlucht. Ich gehe den Rundweg zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter gern – ganz besonders schön ist es jedoch zur Bärlauchzeit bei Sonnenschein :-)! Seltsamerweise wird das Gebiet bei den anderen Hundebesitzern eher gemieden. Weil es Wild gibt? Weil man nicht gerne alleine im Wald unterwegs ist? Ich weiß es nicht, aber genieße unseren “Zauberwald” und freue mich immer über nette Begleitung!

unsere Kurzhaarcollie-Runde

Warum überhaupt einen Hund?

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich mir “das antue”: Rücksicht nehmen auf die Hunde bei der Urlaubswahl. Dreck im Haus in Kauf nehmen. Geld beim Tierarzt lassen. Ärger mit hundehassenden Zeitgenossen. Allerlei gelegentlich vorkommende Unappetitlichkeiten…
Tja – das Bedürfnis nach vierbeiniger Begleitung ist bei manchen wohl angeboren. Schon als Kind sehnte ich mich nach Hunden und lief ihnen buchstäblich hinterher. Warum ich damals mit keinem zusammenleben durfte, kann ich immer noch nicht wirklich nachvollziehen, da meine Eltern Hunden durchaus positiv gegenüberstanden.
Mich fasziniert einfach der enge Kontakt zu einem Tier. Das geht nun mal am besten mit einem Hund. Mit keinem anderen Tier ist ein derart enges Zusammenleben so leicht machbar, wie mit einem Hund. Ok – Katzenbesitzer war ich noch nie, aber auch die sind ja meist deutlich weniger am Menschen orientiert….
Wie schön, dass Kommunikation möglich ist mit einem Wesen, das noch so viel näher an der Natur dran ist als wir Menschen und das freiwillig bei uns bleibt. Außer Hund und Katze lebt sonst alles was wir uns so hereinholen mehr oder weniger im Käfig. Auch das habe ich probiert, aber das ist nichts für mich.
Ich liebe es, Tiere, die eben nicht so kopfgesteuert sind wie wir Menschen, zu beobachten. Darum bin ich auch so angetan von der Mehrfachhundehaltung. Da gibt’s noch viel mehr zu beobachten! Und darum ist mir auch der Freilauf so wichtig – es gibt da so viel zu lesen: hat er gerade Wild gerochen? Oder den Lieblingsfreund oder -feind?? Wie laufen Begegnungen ab? Ihre Welt ist eine andere – und sie können mir einen Teil davon übermitteln.
Ein Tier lebt ausschließlich im “Hier und Jetzt”. Geben nicht manche Menschen ein Vermögen für Meditationskurse aus, um eben dies zu lernen?? Ich muss nur mit meinen Hunden zusammenleben :-). Sie machen sich keine Sorgen um die Zukunft und akzeptieren ihre Vergangenheit, ohne mit ihr zu hadern. Es liegt an mir, ihre Gegenwart lebenswert zu machen….
Und dann natürlich das Alltägliche: ein Grund, bei jedem Wetter rauszugehen (und es jedes Mal wieder schön zu finden und mit einem Lächeln heimzukehren – auch wenn’s regnet und nur Hundebesitzer draußen zu finden sind!). Ein Grund, mich zu bewegen. Ein gemütlich wärmender Hund mit mir auf dem Sofa. Wie schön, ein IMMER gutgelauntes Familienmitglied um mich zu haben. Nie sind sie nachtragend, nie muffig, nie übelnehmend (wie so mancher Teenager in meiner Nähe!)…. dazu begeistert von jeder Lernaufgabe (auch das ein gewisser Kontrast zu manchen zweibeinigen Familienmitgliedern)!
Ein relativ leicht lenkbarer Hund ist mir dabei wichtig. Ich brauche die tägliche Herausforderung mit einer “schwierigen” Rasse nicht. Ich will Freude haben an und mit meinen Hunden – na gut, den einen oder anderen Ärger nehme ich in Kauf (als Hundehalter macht man sich heutzutage nicht überall beliebt), aber insgesamt muss ich mir das Leben nicht unnötig schwer machen. Diese tägliche Freude bieten mir meine Hunde.
Und all das genieße ich so sehr, dass ich nur sehr ungern einen hundelosen Urlaub plane, selbst wenn Hundi bestens untergebracht sein sollte. Ich will nicht auf diese vierbeinige Gesellschaft verzichten! Wie heißt es so schön: ein Leben ohne Hund ist möglich, aber es lohnt sich nicht … oder so ähnlich!

Und was bedeutet nun der Name „Kalalassie’s“ …. ???”

Unterwegs in Holland, wurde ich, wie so oft, auf der Straße auf meinen Hund angesprochen – ob das ein „Kalalassie“ sei.

Nein, antwortete ich freundlich, denn ich war schließlich daran gewöhnt, die Rasse genauer erklären zu müssen. Es sei ein „Korthaar-Collie“. Ja, ja, genau, erwiderte die nette Dame eifrig, das meine sie doch, ein Kalalassie, ein kahler Lassie nämlich….

Wir denken noch oft lächelnd daran zurück – und hatten unseren Zwingernamen gefunden :-)!

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